Wasserstraßen
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Westhafen in Berlin
(© Bundesbildstelle)
Die Binnenschifffahrt ist gerade angesichts des Klimawandels von großer Bedeutung. Das Netz der Bundeswasserstraßen in Deutschland hat eine Länge von circa 7.300 km, davon entfallen rund 75 Prozent der Strecke auf Flüsse und 25 Prozent auf Kanäle. Zu den Bundeswasserstraßen gehören u.a. 335 Schleusen und 280 Wehre, drei Schiffshebewerke, zwei Talsperren und etwa 1.300 Brücken. Zum Hauptnetz mit circa 4.800 Kilometern (Wasserstraßenklasse IV und höher) zählen die Magistralen Rhein (mit den Nebenflüssen Neckar, Main, Mosel und Saar), Donau, Weser und Elbe sowie die verbindenden Kanalsysteme bis zur Oder und zur Donau.
Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des "nassen" Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) und sind dementsprechend leistungsfähig zu erhalten und zu gestalten. Vorhandene Engpässe im Netz werden beseitigt, um dessen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Über die 750 km langen Seeschifffahrtsstraßen sind Nord- und Ostsee erreichbar. Über die Donau, den Main-Donau-Kanal, den Main und den Rhein sind die Anrainerstaaten zwischen dem Schwarzen Meer und der Nordsee erreichbar. Die West-Ost-Magistrale bildet das Kanalnetz zwischen Rhein und Oder. Es gibt mehr als 100 moderne öffentliche See- und Binnenhäfen. 56 von 74 Großstadtregionen in Deutschland haben einen Wasserstraßenanschluss.
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Weiterführende Informationen zur Binnenschifffahrt
in Deutschland:
http://www.elwis.de/