Bundesaußenminister Steinmeier traf den Generalsekretär der Vereinten Nationen
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Mittwoch, 21. Februar 2007
072/07
Am 21. Februar 2007 kam Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier im Vorfeld des Treffens des Nahostquartetts im Auswärtigen Amt mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, zu einem bilateralen Gespräch zusammen.
Im Anschluss an das Gespräch unterstrich der Bundesaußenminister den hohen Stellenwert, den die Vereinten Nationen in Deutschland besitzen: „In Deutschland können Sie sich, persönlich wie als Generalsekretär, stets unter Freunden fühlen. Multilateralimus ist so etwas wie das Rückgrat der deutschen Außenpolitik“.
Steinmeier versicherte dem Generalsekretär, der die Vereinten Nationen in einer sehr wichtigen Phase führen wird, die deutsche und europäische Unterstützung und unterstrich die gemeinsame Einschätzung, dass es bei den fortdauernden institutionellen Reformenanstrengungen innerhalb der Vereinten Nationen vor allem auf „langen Atem“ ankommen werde.
Neben der Vorbereitung des abendlichen Treffens des Nahostquartetts waren weitere Gesprächsinhalte das iranische Atomdossier, die Situation in Afghanistan und der Kosovo-Statusprozess. Der Generalsekretär hob im Hinblick auf die weltweiten Herausforderungen die entscheidende Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den Vereinten Nationen hervor.
Die Arbeit in den Vereinten Nationen besitzt für die Bundesregierung einen zentralen Stellenwert. Deutschland ist heute der drittgrößte Beitragszahler der Vereinten Nationen und Sitzstaat vieler VN-Sekretariaten und -Institutionen, die in der Mehrzahl in der VN-Stadt Bonn angesiedelt sind.
Der Generalsekretär besucht Deutschland zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn. Bereits beim letzten Berlinbesuch Bans im Dezember 2006 hat Bundesaußenminister Steinmeier darüber hinaus eine Einladung zu einem offiziellen Deutschlandbesuch ausgesprochen.
Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (siehe Link unten).
Pressereferat - Auswärtiges Amt
Berlin, 19.02.2007
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