Werbung für ein weltoffenes Deutschland

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Made in Germany - auch die deutsche Kultur ist im Ausland erfolgreich. Sie steht für ein weltoffenes, modernes Deutschland. Neue Inititativen des Auswärtigen Amts fördern das Interesse weltweit - besonders in Afrika und bei der Jugend.

Vor dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages fasste Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die Ziele der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zusammen: "Unser Ziel ist, mit den Mitteln der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik einen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern und zur Modernisierung und Internationalisierung auch unseres eigenen Landes zu leisten. Das Angebot, das wir als Auswärtiges Amt machen wollen, ist das Angebot eines weltoffenen Deutschlands, eines Deutschlands, das Möglichkeiten der Kooperation anbietet und sich nicht ängstlich abschottet, sondern bescheiden, aber seiner selbst bewusst für seine Werte und Haltungen eintritt."

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Afrika im Fokus

Beispiel Afrika: Auf seiner jüngsten Westafrika-Reise hat der Außenminister insbesondere die "Aktion Afrika" vorgestellt - das Sonderprogramm des Auswärtigen Amtes im Bereich Bildung und Kultur. Im Vordergrund der "Aktion Afrika" stehen Maßnahmen im Bildungs- und im Sprachbereich. Zwei neue Goethe-Institute in Daressalam (Tansania) und in Luanda (Angola) werden eröffnet. Durch Unterrichtsexperten und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle wird geholfen, die schulische Ausbildung zu verbessern, an fünf afrikanischen Universitäten werden Ausbildungszentren aufgebaut.

In Bildung investieren

Beispiel Auslandsschulen:  Das Jahr 2008 steht für das Auswärtige Amt im Zeichen der weltweiten Initiative "Schulen - Partner der Zukunft". Gut ein Viertel der Absolventen deutscher Auslandsschulen setzt ihr Studium in Deutschland fort. Sie bleiben langfristig mit Deutschland verbunden. Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Politik profitieren davon.

Ziel der Initiative "Schulen - Partner der Zukunft" ist es deshalb, die Kräfte des Auslandsschulwesens und des Goethe-Instituts zu bündeln. Von derzeit gut 500 soll die Initiative auf mehr als 1.000 Schulen anwachsen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Wachstumsregionen, z.B. in Asien oder am Persischen Golf.

Einwanderung bereichert auch kulturell

Was im Bildungsbereich gilt, gilt auch in der Kultur: Deutsche Filme - Doris Dörries Beitrag bei der Berlinale ist der jüngste Beleg - deutsche Literatur und Kunst sind weltweit nachgefragt. Und an der Nominierung von Sherko Fatha für den Leipziger Buchpreis oder den Filmen von Jovan Arsevic oder Özgür Yildirim auf der Berlinale wird ebenfalls deutlich: In unserer Kultur zeigt sich, wie sehr Deutschland von Einwanderung auch kulturell profitiert hat. Und dass sich Offenheit und Eigenständigkeit der deutschen Kultur nicht ausschließen, sondern verbinden können.

Für dieses Deutschlandbild will die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik werben. Denn, so Steinmeier: "Eine solche Kulturpolitik ist eine Investition in die kulturelle und damit in die wirtschaftliche und politische Zukunft Deutschlands."

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