Deutschland unterstützt VN-Programme zur Bekämpfung von Terrorismus und Piraterie mit 2,5 Mio EUR
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Botschafter Lüdeking übergibt Zuwendungsvereinbarungen an UNODC-Exekutivdirektor Costa
(© T. Mützelburg)
Wien, 3. Dezember 2009: Botschafter Rüdiger Lüdeking unterzeichnete mit dem Exekutivdirektor der UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime), Antonio Maria Costa, Zuwendungsvereinbarungen in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro. Das Auswärtige Amt unterstützt damit die UNODC bei ihren Programmen zur Bekämpfung von Terrorismus und Piraterie. Deutschland ist numehr mit insgesamt ca. 8,5 Millionen Euro einer der größten Geber der UNODC in diesem Jahr; im Bereich der Terrorismusbekämpfung ist Deutschland sogar an erster Stelle mit der größten jemals geleisteten Unterstützung.
Durch die deutsche Zuwendung für die Terrorismusbekämpfung wird die UNODC in die Lage versetzt, Fortbildungsmaßnahmen für Behörden in über 60 Staaten durchzuführen. Dabei steht die bessere Umsetzung der einschlägigen Antiterrorkonventionen im Vordergrund. Durch das Projekt zur Pirateriebekämpfung haben Staaten am Horn von Afrika künftig bessere Möglichkeiten der Festnahme und Verurteilung von Piraten. Bei beiden Projekten spielt auch die Einhaltung der Menschenrechte eine wichtige Rolle.
Botschafter Lüdeking hob anlässlich der Unterzeichnung seine Wertschätzung für die Arbeit der UNODC hervor. Exekutivdirektor Costa bedankte sich und betonte die große Bedeutung der deutschen Unterstützung für die Arbeit seiner Organisation.