Deutschland und UNIDO unterzeichnen Vertrag über 1,2 Millionen Euro
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Medikamente für HIV infizierte Kinder
(© picture-alliance/ dpa)
Wien, 19. Oktober 2010: Am 19. Oktober 2010 haben die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Leiter der Ständigen Vertretung bei den Internationalen Organisationen, Botschafter Lüdeking, und Kandeh K. Yumkella, Generaldirektor der VN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) einen Treuhandvertrag über 1,2 Millionen Euro unterzeichnet. Mit diesem Betrag finanziert Deutschland die Umsetzung des dritten Teils des UNIDO-Projekts "Herstellung generischer Medikamente in Entwicklungsländern" in den Jahren 2011 und 2012.
Insbesondere in Afrika und Asien werden damit kleine und mittlere Betriebe unterstützt, die wichtige generische Medizin vor Ort produzieren.
Anlässlich der Unterzeichnung erklärte Botschafter Lüdeking: "Der Zugang zu qualitativ hochwertigen und erschwinglichen Medikamenten ist ein humanitäres Anliegen; gleichzeitig ist er Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Afrika wird weiterhin im Fokus dieses Programmes stehen, da dort der Zugang zu solchen Medikamenten am problematischsten ist und UNIDO hier bereits Erfahrungen mit von Deutschland finanzierten Vorläuferprojekten gesammelt hat."
Seit 2006 hat Deutschland insgesamt 3,3 Millionen Euro in das Projekt investiert, um HIV/Aids, Malaria und Tuberkolose in Afrika und Asien zu bekämpfen.