Deutschland unterstützt UNODC-Programm zur Kontrolle von Ausgangsstoffen für die Drogenproduktion mit 1,325 Millionen Euro
Wien, 22. Juni 2010:
Deutschland leistet einen freiwilligen Beitrag in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Unterstützung von UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) bei der Kontrolle von Ausgangsstoffen für die Drogenproduktion. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 22. Juni 2010 von Botschafter Rüdiger Lüdeking und UNODC-Exekutivdirektor Antonio Maria Costa unterzeichnet.
Ziel des deutschen Engagements ist die Förderung des UNODC-Lokalbüros in Pakistan, welches vor Ort die Eindämmung des illegalen Handels mit Drogenvorprodukten koordiniert. Chemische Substanzen, wie etwa Essigsäureanhydrid, sind ein essentieller Bestandteil bei der Herstellung von Opium und Heroin. Schritte, die den illegalen Handel mit solchen Stoffe eindämmen, zählen zu den wichtigsten Maßnahmen bei der Drogenprävention in der Region.
In Zusammenarbeit mit der pakistanischen Regierung wird UNODC nun die Strafverfolgung stärken sowie den Handel mit legalen chemischen Substanzen effektiver überwachen, um die Drogenproduktion in Pakistan nachhaltig zu bekämpfen.
Botschafter Lüdeking äußerte sich positiv über die fundierte und erfolgreiche Arbeit der UNODC. Exekutivdirektor Costa betonte die stützende Rolle deutscher Beiträge für die Projektarbeit seiner Organisation in allen Bereichen.