Deutschland fördert "ReNuAL+"-Projekt der IAEO

Botschafter Däuble, IAEO-Generaldirektor Amano, IAEO-DDG Malavasi Bild vergrößern Botschafter Däuble, IAEO-Generaldirektor Amano, IAEO-DDG Malavasi (© IAEO)

Wien, 7. Dezember 2016: Im Rahmen der Internationalen Konferenz zur Nuklearen Sicherung und im Beisein von Yukiya Amano, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), unterzeichneten Botschafter Friedrich Däuble und Deputy Director General Aldo Malavasi ein Förderungsabkommen für das "ReNuAL+"-Projekt (Renovation of the Nuclear Applications Laboratories).

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Das Auswärtige Amt leistet damit einen Beitrag in Höhe von etwa einer Million Euro für nukleare Sicherungsmaßnahmen an zwei neuen Forschungseinheiten der IAEO in Seibersdorf (Niederösterreich). Beide Labore dienen der Erforschung alternativer Anwendungsmöglichkeiten von Nukleartechnologie. Zum einen geht es um das "Insect Pest Control Laboratory" (IPCL). Dort wird etwa die sog. "Sterile Insect Technique" (SIT) entwickelt, ein Schädlingsbekämpfungsverfahren zum Schutz von Getreide, Vieh und Menschen. Der deutsche Beitrag ermöglicht zudem den Bau einer neuen Bunkeranlage für das Dosimetrielabor der IAEO. Darin untergebracht werden soll ein medizinischer Linearbeschleuniger (LINAC), der in der Radiotherapie von Krebspatienten zum Einsatz kommt. Die dabei erforderliche Strahlung erzeugt der LINAC durch einen Elektronenstrahl, sodass nicht mehr auf eine vergleichsweise gefährlichere radioaktive Quelle zurückgegriffen werden muss.

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