Deutschland baut Partnerschaft mit UNIDO auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit weiter aus

Botschafter Däuble und UNIDO-Generaldirektor Li Yong Bild vergrößern Botschafter Däuble und UNIDO-Generaldirektor Li Yong (© UNIDO)

Wien, 28. November 2016: Am Montag unterzeichneten Generaldirektor Li Yong für die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) und Botschafter Friedrich Däuble für die Bundesrepublik Deutschland drei verschiedene Projektabkommen zur Förderung der Arbeit der UNIDO. Durch diese Abkommen stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der Organisation weitere 1,175 Mio. Euro zur Verfügung.

Botschafter Däuble und UNIDO-Generaldirektor Li Yong Bild vergrößern Botschafter Däuble und UNIDO-Generaldirektor Li Yong (© UNIDO)

Generaldirektor Li dankte Botschafter Däuble für die deutsche Unterstützung, sowohl durch die Bundesregierung als auch durch die deutsche Wirtschaft. Durch die heute unterzeichneten Abkommen stellt die Bundesregierung einmal mehr unter Beweis, welchen Stellenwert sie der Arbeit der UNIDO auf dem Gebiet der industriellen Entwicklungszusammenarbeit einräumt. Diese Abkommen seien ein weiteres wichtiges Zeichen für die fortwährende deutsche Unterstützung der UNIDO, so Botschafter Däuble.

Eines der UNIDO-Projekte soll unmittelbar zur Förderung der afrikanischen Pharmaindustrie beitragen. Das zweite Projekt dient dem Aufbau von Mechanismen zur Identifikation von Handelsbeschränkungen. Mithilfe des dritten durch Deutschland geförderten Projekts sollen verschiedene Technologie- und Innovationsförderungsmaßnahmen der UNIDO ausgebaut werden, um sicherzustellen, dass die UNIDO mit ihren Erfahrungen auf diesem Gebiet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) leisten kann.

mehr

Bereits in der vergangenen Woche hatte Minister Dr. Gerd Müller (BMZ) für Deutschland mit der UNIDO im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 50-jährigen Bestehen ein Abkommen über die Eröffnung eines „Investment and Technology Promotion Office“ (ITPO) in Bonn unterzeichnet. Das neue Bonner Büro soll Investitionsanreize schaffen und damit einen besseren Transfer von Technologien ermöglichen.